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ACHTUNG!

Wir bieten den Reiseburos und den Privatpersonen die Zusammenarbeit bei der Organisation und der Durchfuhrung der Gruppenfahrten durch die Ukraine und die GUS-Lander an!

UNSERE AKTUELLEN ANGEBOTE!

Es ist die letzte Dampflokomotivereise, bevor die Lok zum Schrottplatz gegeben wird. Wir sammeln eine Gruppe, um eine spannende Reise durch das schneebedeckte Karpatengebiet zu machen. Die Reise findet vom 16. bis 23. Februar statt. Wir werden mit einem komfortablen Zug und mit verschiedenartigen Loks in folgende Richtung fahren: Kiew – Lemberg - ...Rachow... - Kiew. Waehrend der Reise besuchen wir noch verschiedene interessante Depots. Sie werden die Moeglichkeit haben, auch in der Nacht zu fotografieren. Wir werden auch unterwegs viele Fotohalte machen.

http://www.dzherelo.com.ua/de/steam-loco-collection/9P_0_6_0_T/ http://www.dzherelo.com.ua/de/steam-loco-collection/9P_0_6_0_T/
   
 
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2008-02-16   Die Vorbereitung der traumhaften Fahrten auf der Transsibirischen Bahn begann!
2008-02-07   Wichtige Information für die Reiseteilnehmer der Dampflokfahrt im Februar 2008.


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Ukraine 2004. Frankfurt-Kiew-Simferopol-Jalta-Frankfurt
2004-08-25 beepworld.de Seitenanfang

10.07.04

Flug Frankfurt-Kiew mit Air Ukraine International

11.07.04

Um 01.30 Uhr erreichten wir per Taxi das Hotel "RUS" .

Gleich nach dem Fruhstuck startete die Besichtigungstour. Da sich das Hotel fast unmittelbar im Stadtzentrum befand, erreichten wir nach kurzem Fu?weg die Prachstrasse Kiews: den Kreschatik. Am Wochenende ist diese fur den Verkehr gesperrt und man kann ungestort von Autoabgasen flanieren. Die Geschafte sind bis 22 oder 23 Uhr geoffnet und tausende Menschen bewegen sich entlang des Boulevards, Bands spielen, Rentner tanzen zu traditionellen Klangen und Dienstleistungen (fast) aller Art werden angeboten: man kann sich mit Affen, Schlangen, Teletubbies oder Shrek fotografieren lassen, sein Gewicht und die Korpergro?e bestimmen, Bucher und Souvenirs, Eis und Getranke kaufen etc. Der zentralste Treffpunkt der Stadt am Ende des Kreschatik ist der Unabhangikeitsplatz mit der gleichnamigen Saule und dem Denkmal fur die Grunder Kiews, dem unterirdischen Einkaufszentrum GLOBUS, mehreren Springbrunnen und zahlreicher Gastronomie. Naturlich kann man auch einfach nur das Flair dieses wunderbaren Platzes genie?en.

Die Menschen in Kiew sind sehr freundlich und hilfsbereit (in Moskau hatten wir da andere Erfahrungen gemacht). Jedoch sind einige Kenntnisse in Russisch notwenig, um sich zu verstandigen oder auch Beschilderungen in der Metro zu lesen und kleine Einkaufe zu machen. Manchmal kommt man aber auch auf Englisch weiter und selbst die alte Dame am Kassenhausschen des Botanischen Garten teilte uns mit, dass die Tickets „The hole day“ gultig sind. Mit den Taxifahrern sprachen wir einen Mix aus Russisch und Englisch.

Ukrainisch ist nicht erforderlich. Es ist zwar offiziell Amtssprache, jedoch sind die meisten Beschilderungen russisch und laut unseren Erfahrungen kann man mit allen Leuten russisch reden.

Kiew ist bei weitem nicht so von Touristen bevolkert wie vergleichsweise Moskau oder Sankt Petersburg. Deutsche haben wir gar keine getroffen, an den Sehenswurdigkeiten hielten sich meist nur Russen und Ukrainer auf.

Vom Unabhangigkeitsplatz erblickt man bereits den Bogen der Volkerfreundschaft, den die Kiewer auch „Raduga“ (russ. Regenbogen) nennen. So kann man sich auch seine Form vorstellen. Direkt am Denkmal hat man eine wunderschone Aussicht auf die Stadt und den majestatischen Dnepr.

Nach kurzem Fu?marsch in Richtung Flussbahnhof erreichten wir das Dneprufer und die Anlegestelle der Flussschiffe. Davor befindet sich der Postova Ploschad (Postplatz). Die Funinkular brachte uns hinauf zum Michaelplatz und dem gleichnamigen Kloster. Von dort erblickt man bereits die Turme der beruhmten Sophienkathedrale. Vom Michaelplatz liefen wir den Andreashugel wieder herab in Richtung Flussbahnhof.

Auf dem Weg nach unten begann es plotzlich zu regnen und binnen Minuten verwandelte sich das holprige Kopfsteinpflaster in einen Wasserstrom. Wegen fehlender Kanalisation floss der Regen als rei?ender Strom nach unten und eine Uberquerung der Strasse war nicht mehr moglich, ohne nasse Fu?e zu bekommen. Als es aufhorte zu regnen, beruhigte sich jedoch alles wieder.

An diesem Tag besichtigten wir au?erdem den Sophienplatz und das Goldene Tor, eines der alten Stadttore Kiews.

12.07.04

Der Montag begann mit einer Metrofahrt bis zur Station Arsenalplatz. Dies ist die tiefstgelegenste U-Bahn-Station der Welt, was sich bei der sehr langen Fahrt auf dem riesigen Rolltreppen hinauf ins Freie bewahrheitete. Am Arsenalplatz stiegen wir in ein Marschrutka-Taxi um und erreichten direkt das Hohlenkloster. Wir besichtigten den oberen Teil und liefen anschlie?end gleich weiter zum Museum des Grossen Vaterlandischen Krieges mit der gigantischen Frauenstatue „Rodina Mat“ (Mutter Heimat).

Vom Flussbahnhof aus kann man einstundige Rundfahrten auf dem Dnepr unternehmen und Kiew vom Wasser aus sehen. Die Fahrt fuhrt entlang des Hafens, unter gro?en Brucken hindurch und auch Rodina Mat streckt vom Fluss aus Ihr Schwert nicht weniger patriotisch gen Himmel.

Ein schreckliches Kapitel der ukrainischen Geschichte ist die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986. Im Tschernobyl-Gedenkmuseum findet man zahlreiche Exponate und Dokumente uber diesen Unfall. Leider sind die Ausstellungsstucke gro?tenteils nur ukrainisch beschriftet, aber auch ohne Sprachkenntnisse geht einem ein Besuch dieses Museums sehr nahe. Und fur Fotos missgebildeter Kinder sind Beschriftungen eh uberflussig...

Eine Info zu den Preisen in Kiew: abgesehen von den Ubernachtungskosten, die in etwa deutsches Niveau haben, sind die anfallenden Ausgaben eher gering. Eine Fahrt mit offentlichen Verkehrsmitteln kostet 0,50 Griwna. „Teurer“ die privat betriebenen Marschrutki-Taxen, die 1 Griwna pro Fahrt kosten. Die Rundfahrt mit dem Schiff auf dem Dnepr kostet 10 Griwna, 5 Griwna der Eintritt ins Tschernobylmuseum. Essen gehen fur 2 Personen umgerechnet ca. 20-25 Euro in guten Restaurants. Getranke im Strassenverkauf sind ebenfalls gunstig: 2 Griwna fur eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5l), 2 Griwna fur ein gro?es Bier. Die bekannten ukrainischen Biersorten Obolon oder Slavutich konnen qualitativ mit deutschem Bier mithalten. An Strassenstanden kauft man aktuelle („schwarze“) CDs und DVDs fur 15-18 Griwna.

In Jalta haben wir fur 11-12 Euro im Aserbaidschanischen Restaurant gegessen (inkl. 2 grosser Bier, 2 Safte, 2 Hauptgerichte mit Beilagen, Lawasch-Brot und Schaschliksossen). Obwohl Jalta ein eher teures Pflaster ist, lassen sich abseits der Touristenwege weit gunstigere Restaurants finden. So haben an der Strandpromenade die Preise bereits westliches Niveau ubertroffen. Alle anderen Kosten entsprechen in etwa denen in Kiew. Fur deutsche Verhaltnisse sind die Nebenkosten also eher gering.

Der Umtauschkurs war im Juli 04: 1 Euro = 6,3 – 6,5 Griwna je nach Wechselstube. In den Hotels ist der Umtauschkurs ungunstiger, und auch in Jalta gab es weniger Griwna fur einen Euro als in Kiew.

13.07.04

Tag 4 war etwas ruhiger, da die Weiterreise in die Autonome Republik Krim mit Ziel Jalta bevorstand und wir bereits am Nachmittag mit dem Taxi zum Flughafen fahren mussten. So besichtigten wir noch den Taras Sevchenko-Park und die gleichnamige Universitat, den Botanischen Garten sowie die Wolodomir-Kathedrale. Punktlich um 18.45 Uhr hob die Boing 737 in Richtung Simferopol, der Hauptstadt der Autonomen Republik Krim, ab. Nach der Landung wurden die Koffer durch Flughafenarbeiter von einem altertumlichen Wagen herunter an die Passagiere verteilt.

Am Ausgang wartete schon der Taxifahrer, um uns weiter nach Jalta zu befordern. Nach 1,5 stundiger Fahrt erreichten wir den Hotelkomplex Jalta-Intourist .   

14.07.04

In der Nacht begann es sinnflutartig zu regnen bis in den Morgen hinein. Dies fuhrte zu mehreren Stromausfallen im Erdgeschoss des Hotels und das von den Decken tropfende Wasser wurde in Eimern aufgefangen.

Nach dem Fruhstuck erkundeten wir das Hotel und den Strand. Es ist das grosste Hotel auf der Krim. Erbaut 1975 kann es uber 2000 Leute beherbergen. Anschlie?end ging es auf der Uliza Draschinskowo zu Fuss ca. 20 Minuten in Richtung Stadtzentrum. Man trifft unmittelbar auf die Strandpromenade, an deren Anfang sich ein riesiger Mc Donalds niedergelassen hat. Der Platz heisst immer noch Leninplatz und eine hohe Statue desselben befindet sich unmittelbar gegenuber dem Hamburgerrestaurant. Welch Stilbruch: der Blick Lenins geht direkt auf die Mc Donalds-Filiale und man meint Verachtung zu erkennen.

In der Nahe der Strandpromenade befindet sich ein gro?er Waschemarkt mit „Markenartikeln“ von A wie Adidas bis P wie Puma, die gunstig erworben werden konnen.

Auch die Essensversorgung ist dank offentlicher Kantinen, sogenannter Stolovajas, sichergestellt. In denen kann man gunstig, gut und authentisch die russische und ukrainische Kuche ausprobieren. Wer lieber Einheitsbrei mag, kann naturlich auch zu MC Donalds gehen und die gewohnten Hamburger (hier Gamburger) in sich stopfen. Auch gibt es an Stra?enstanden leckere mit Kraut oder Kartoffeln gefullte Brotchen. Auf dem Markt gibt es Obst und Gemuse fast aller Art, was aufgrund des mediterranen Klimas auf der Krim ausgezeichnet wachst. Eine Spezialitat scheint Granatapfelsaft zu sein, da zahlreiche Handler diesen abgefullt in Flaschen verkauften. Man sieht auch viele Stande, an denen in Honig eingelegte Nusse und Feigen angeboten werden. Das haben wir naturlich alles ausprobiert und gekauft.

15.07.04

Heute buchten wir eine Busfahrt zum Schwalbennest und zur Besichtigung der Zarenpalaste in Liwadija und Alupka (Woronzowpalast). Mit Blick auf das Meer, im Hintergrund die Walder und Berge kann man verstehen, warum sich die russischen Herrscher diese Platze fur Ihre Erholungsaufenthalte ausgesucht haben.

16.07.04

Am Mittag fuhren wir mit dem Kutter zum Schwalbennest und machten fur eine Stunde unterhalb des Felsen halt, auf dem sich diese bekannteste Sehenswurdigkeit der Krim befindet.

17.07.04

An diesem Tag gab es au?er Strand, Pool und einem kurzen Ausflug ins Stadtzentrum nur Erholung.

18.07.04

Morgens um 9 Uhr startete unser Bus in Richtung Sewastopol, der Stadt der Helden.

Hier fanden waren des 2. Weltkrieges erbitterte Gefechte zwischen Russen und Deutschen statt. Wir besichtigten den Sapunberg mit ausgestellten Kriegsgerat; weiter im Stadtzentrum das Panoramamuseum, in welchem man als 3D-Darstellung und Gemalde die Belagerung der Stadt wahrend des Krimkrieges sieht.

Sewastopol hat ein schones Stadtzentrum und einen gro?en Hafen. In der Ferne erkennt man die Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte.

Weiter ging es nach Chersoness, einer alten griechischen Siedlung mit Ruinen und Saulen direkt am Meer.

19.07.04

Heute war wieder Erholung angesagt. Erst einige Zeit am Strand, dann Baden im Pool. Anschliessend fuhren wir mit dem 34er Marschrutka ins Stadtzentrum, von dort mit der Seilbahn auf den Darsanhugel. Wahrend der Seilbahnfahrt hat man interessante Einblicke in Jaltaer Hinterhofe und einen schonen Ausblick auf die gesamte Stadt und den Hafen.

20.07.04

Zuerst dasselbe Programm wie am Vortag. Am Nachmittag fuhr uns der Bus zum Massandrapalast, den wir auch von innen besichtigten. Weiter ging es zum Nikitski Botanitscheski Sad (Botanischer Garten von Nikita) in dem Pflanzen aus aller Welt beheimatet sind, u.a. ein gro?er Bambuswald.

21.07. – 23.07.04

Die letzten Tage verbrachten wir am Strand, gingen im Pool baden und machten nachmittags Ausfluge ins Stadtzentrum zum Bummeln und Einkaufen.

24.07.04

Die Abreise nahte und um 13.30 Uhr holte uns der Taxifahrer vom Hotel ab, um uns zum Flughafen ins 100 km entfernte Simferopol zu bringen. Der Abflug nach Frankfurt war fur 16.35 Uhr vorgesehen. Irgendwann, wir sa?en bereits im Transitbereich, begann es zu regnen und man munkelte, der Abflug wurde sich wegen des Regens verzogern. Als nach 2 Stunden immer noch nichts passierte, teilte uns einer der Passagiere mit, dass der Flug nach Frankfurt erst um 23 Uhr starten wurde, da das Flugzeug defekt sei. So sa?en wir also, die Stunden rannen dahin, im Transitbereich des Simferopoler Flughafens. Irgendwann wurde das Essen aus dem defekten Flugzeug geholt und an die Leute verteilt. Au?erdem gab es 2 Liter Orangensaft und 1,5 Liter Wasser fur ca. 150 Fluggaste. Dann hie? es, es wurde ein Flugzeug aus Kiew kommen und uns nach Frankfurt bringen. Die Stunden verstrichen. Zwischendurch wurden nochmals Getranke ausgegeben. Dann hie? es, es konnten nicht alle nach Frankfurt mitfliegen, da es nur ein kleines Fluggerat gabe.

Wahrend der gesamten Wartezeit gab es keine einzige Information oder Entschuldigung von offizieller Seite. Alle Informationen wurden durch personliche Gesprache zwischen den Passagieren und dem herumlaufenden Personal ausgetauscht. Dieses trat meist arrogant auf und sagte, es wisse auch von nichts.

Im Wartebereich gab es weder Telefone noch Moglichkeiten, sich etwas zu essen oder zu trinken zu kaufen (wir hatten glucklicherweise genugend Getranke dabei) und selbst das Toilettenpapier war nach kurzer Zeit verbraucht. Und das beste: aus den Luftungsschlitzen der Klimaanlage segelten Kakerlaken zum Boden.

Wir haben uns jedoch die Laune nicht verderben lassen und kamen so mit interessanten Leuten ins Gesprach. Um 00.30 Uhr Ortszeit hob unser Flugzeug endlich gen Frankfurt ab. Wir erreichten unser Ziel 3 Stunde spater und kamen erschopft und mude zu Hause an.

Au?er den Schwierigkeiten beim Ruckflug (die naturlich auch in jedem anderen Land auftreten konnen) gab es wahrend unseres gesamten Aufenthalts in diesem schonen Land keine Unannehmlichkeiten. Alle im voraus durch Besserwisser uns gegenuber geau?erten Bedenken erwiesen sich als haltlos. Die Kriminalitat in Kiew ist gering und wer nicht gerade seine Brillianten zur Schau tragt oder mit den Geldscheinen wedelt, wird keinerlei Probleme haben. Vielleicht liegt es daran, dass durch deutsche Medien meist negative Nachrichten uber die Ukraine verbreitet werden und man so einen vollig falschen Eindruck bekommt. Unumstritten sind die politischen und wirtschaftlichen Probleme des Landes, mit denen man als Tourist jedoch nicht in Beruhrung kommt.

Wer die Ukraine bereist, wird auf ursprungliche Natur, historisch wertvolle Stadte und gastfreundliche Menschen treffen.





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